Der Rotklee - Trifolium pratense
- Jana Svensson
- 22. Sept. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Das typische dreizählige Kleeblatt lernt jeder als Kind, beim Suchen nach dem seltenen vierblättrigen Kleeblatt, kennen. Übersetzt heißt der wissenschaftliche Name „Trifolium“ = „Dreiblatt“.

Erkennungsmerkmale:
- Schmetterlingsblüten-gewächs
- Blätter dreizählig mit rundlich-elliptischer Form
- Blattunterseite ist behaart
- Blätter haben oft helle Zeichnung oberhalb
- Blütenkopf breit eiförmig, von oberen Blättern umgeben
- Blütenkrone rosarot und 12-18mm lang
Inhaltsstoffe:
Isoflavone (Phytoöstrogen), Proteine, Gerbstoffe, Glykoside, ätherisches Öl, Vitamin B, C, Magnesium, Calcium, Kalium, Cumarine, Salicylate
Wirkung:
Entzündungshemmend, zellschützend, antioxidativ, antibakteriell, antiviral
Das im Rotklee enthaltene Isoflavon ist ein Phytoöstrogen. Diese besitzen eine ähnliche Struktur wie das natürlich in unserem Körper vorkommende Östrogen Estradiol.
Die Wirkung von Östrogenen beschränken sich nicht auf den Zyklus der Frau, sondern sind auch an anderen Prozessen wie die Förderung der Durchblutung, Fett- und Wassereinlagerung der Haut, Erhöhung der Konzentration und Unterstützung eines guten Schlafs und einer guten Stimmung mitverantwortlich.
Männer mit Östrogenmangel (gleichzeitiger Abfall Testosteron) leiden an Gewichtszunahme, Depression, Antriebsschwäche und sinkender Libido.
Volksheilkunde:
In der Volksheilkunde wird der Rotklee, vor allem die Blüten bei chronischen Hautleiden eingesetzt. Aufgrund des enthaltenen Phytoöstrogens wird der Rotklee bei Wechseljahrs- und Menstruations-beschwerden eingesetzt. Zusätzlich wird die Pflanze bei Entzündungen der Ohrspeicheldrüse und Katarrhen der oberen Atemwege eingesetzt.
Gegenanzeige: Kleinkinder und Schwangere
Anwendung:
Der Rotklee kann frisch oder als Teeaufguss genutzt werden.
Comments