Japanischer Staudenknöterich – Fallopia japonica
- Jana Svensson
- 7. Mai 2022
- 1 Min. Lesezeit
Der Japanische Staudenknöterich ist ein Neophyt und wurde als potentielle Nutzpflanze mit dem Hintergedanken, dass er als Begrenzung dienen soll, eingeführt. Durch das schnelle expansive Wachstum wurde er jedoch in einigen Regionen zum Problem und sollte besser nicht im eigenen Garten gepflanzt werden. Doch er hat auch einen nutzten.

Erkennungsmerkmale
Der Japanische Staudenknöterich gehört zur Familie der Knöterichgewächse und ist eine zweihäusige Pflanze. Der Stängel wird ca. 2,5m hoch und hat rotbraune Flecken. Er kann bis zu 30cm am Tag wachsen. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, breit-eiförmig und ganzrandig.
Standort
Er bevorzugt sonnige Gebüschränder, Fluss- und Bachufer und Kies- sowie Schotterböden.
Inhaltsstoffe
Resveratrol, Polyphenol
Wirkung
Antioxidativ, entzündungshemmend, blutdruckregulierend
Anwendung
Die jungen Triebe (bis ca. 20cm) des Japanischen Staudenknöterichs können roh, oder als Gemüse/Rhabarber-Ersatz gegessen werden. Ich nehme ihn gerne als Gemüse-Beilage und brate ihn mit etwas Öl an, dann gebe ich 1 EL Dattelzucker und 1 Prise Salz drauf, lasse ihn karamellisieren. Damit schmeckt er süß-sauer und passt überall dazu.
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